Universelles Design: Gestaltung für alle
Mehr als Barrierefreiheit
Design gestaltet Produkte, Services und digitale Anwendungen, die Menschen im Alltag begleiten. Universelles Design verfolgt dabei das Ziel, Lösungen so zu entwickeln, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können, unabhängig von Alter, individuellen Fähigkeiten oder Lebenssituationen.
Für Gestalter bedeutet das, Barrierefreiheit, Nutzerorientierung und Teilhabe von Beginn an in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Universelles Design ist eine gestalterische Haltung, die Verantwortung mit Innovation verbindet. Auch aktuelle regulatorische Entwicklungen wie die europäische KI-Verordnung zeigen, wie wichtig es ist, Gestaltung nicht nur technisch, sondern auch ethisch und gesellschaftlich zu denken.
Aktuelle Ausschreibung
Mit dem Hessischen Staatspreis für Universelles Design werden herausragende Projekte ausgezeichnet, die Gestaltung und gesellschaftliche Verantwortung zusammenbringen. Neben professionellen Einreichungen gibt es eine eigene Nachwuchskategorie für Studierende und Absolventen. Die Teilnahme ist kostenfrei, das Preisgeld in der Nachwuchskategorie beträgt insgesamt 7.000 Euro.
Einsendeschluss: 14. August 2026
Design an der HdM
Die Themen des Wettbewerbs spiegeln zentrale Fragestellungen der Studiengänge Integriertes Produktdesign und Digital Design wider.
- Im Bachelorstudiengang Integrierten Produktdesign (IP7) entstehen Produkte und Systeme, die funktional, nachhaltig und für unterschiedliche Nutzergruppen zugänglich sind.
- Im Masterstudiengang Digital Design (DD3) stehen digitale Produkte, Services und Nutzererlebnisse im Mittelpunkt. Aspekte wie Accessibility, Inclusive Design und User Experience leisten einen wichtigen Beitrag dazu, digitale Anwendungen für möglichst viele Menschen nutzbar zu machen.
Der Wettbewerb bietet damit eine spannende Möglichkeit, eigene Projekte über das Studium hinaus sichtbar zu machen und sich mit einem der wichtigsten Zukunftsthemen im Design auseinanderzusetzen.